Meine Erstausrüstung bestand aus einer kurzen 12l Flasche, einem Apeks ATX 100 mit ATX 40 als Octopus, einem Mares Evolution Halbtrocki, NoName ABC-Ausrüstung und einem Seaquest Pro QD+SL Jacket. Als Tauchcomputer hatte ich mir eine Suunto Cobra zugelegt.

Anzug

Da ich kurz nach meiner OWD Prüfung die Möglichkeit hatte im Rahmen eines Trockentauchevents eines Tauchhändlers einen Trockentauchkurs zu besuchen und verschiedene Trockis Probe zu tauchen, stand für mich frühzeitig fest….ein Trocki muss her. Da Geld bekanntlich nicht auf Bäumen wächst, bediente ich mich bei Ebay. Der erste Trocki für nur wenige Tauchgänge war ein nicht ganz dichter, eigentlich viel zu kleiner Trimlaminattrocki von Scubapro (Kaphorn). Ok, da ich das Teil für ganz kleines Geld bekommen hatte, suchte ich halt weiter. Das nächste war ein Oceanic Neodry 7mm Neopren Trocki, der mich einige Jahre begleitete und nie im Stich ließ, auch wenn er etwas steif war.

Mein Traumanzug damals war einer der Anzüge, die ich zur Probe getaucht hatte, ein Bare CD4 Pro  4mm Neopren. Leider schien der kohletechnisch in unereichbarer Ferne. Durch einen dummen Zufall fand ich bei Ebay eines Tages genau diesen Anzug und auch noch in meiner Größe, der Startpreis war moderat und bis zum Schluß der Auktion konnte ich nicht glauben, dass kein einziger weiterer mitgeboten hatte. Seitdem tauche ich den Bare CD4 Pro und bin sehr zufrieden. Immer dicht, sehr warm nur halt wie bei Neoprenern üblich nicht ganz so beweglich. Wenn ich mal das nötige Kleingeld übrig habe, werde ich mir vielleicht noch einen guten Trilaminatanzug zulegen, aber ich will definitiv nicht auf das Trockentauchen verzichten. Ich bin kein Frierkater oder so, nein es ist einfach die Bequemlichkeit beim An- und Ausziehen und als Bonus bekommt man dazu, dass man trocken ist und das ist besonders bei schlechtem Wetter nach einem Tauchgang nicht zu unterschätzen.  Außerdem ist es nicht so unangenehm, wenn man für einen Wiederholungstauchgang wieder in den Anzug steigen muss… 😉

Der Mares Evolution 7mm mit 5mm Eisweste aus meinen Anfangszeiten, war kein schlechter Anzug , aber ich kam mir immer vor wie „Presswurst in Pelle“.

 

Regler

Reglerkauf ist Glaubensfrage. Jeder schwört auf etwas anderes. Fest stand für mich, kaltwassertauglich und membrangesteuert sollte er sein.  In der Ausbildung hatte ich einen Sherwood Brut getaucht, bei dem ich ab 10 m irgendwie immer das Gefühl hatte nicht genug Luft zu bekommen.  Nach vielem Stöbern im Netz landete ich immer wieder bei Apeks oder Mares. Da mir die Apeks Regler optisch besser gefielen wurde so etwas gekauft und ich bin noch immer begeistert. Egal wie tief, ich bekomme immer leicht und völlig ausreichend Luft und hatte bis dato keinerlei Probleme. Meine Regler machen was sie sollen, unkompliziert und zuverlässig Luft geben.

Mittlerweile habe ich 2 „Apekse“, da ich mit 2 getrennten ersten Stufen tauche.

Derzeit tauche ich als Hauptregler einen älteren TX100 (hat einen besseren Blasenabweiser als mein ATX100) am langen Schlauch „DIR Stile“ mit einer FST als erste Stufe und einen ATX 100 als Backupregler um den Hals auch an einer FST.

 

Computer 

Meine Suunto Cobra habe ich immernoch… luftintegriert mit einem SK7 Kompaß leistet sie treue Dienste. Klar ist das alte Rechenmodell etwas angestaubt und moderne Computer arbeiten mit Deepstops und haben elektronische Kompasse, aber bisher gibt es noch keine Pläne die gute alte Cobra in Rente zu schicken. Positiv ist auch, man kann die Batterien selber wechseln.

Als 2. Computer nutze ich einen Suunto Gekko mit dem gleichen Rechenmodell wie bei der Cobra. Dieser ist ein Überbleibsel meiner tauchenden Ex-Freundin und tut auch problemlos seinen Dienst.

 

Jacket

Auch jackettechnisch habe ich mich noch nicht verändert. Das Seaquest Pro QD+SL tut was es soll. Es ist bleiintegriert, hält meine Flasche sicher da wo sie sein soll und hat genug Auftrieb (um die 25l bei Gr. XL)

 

 

Flasche(-n)

Zu meiner kurzen 12l Flasche hatte sich irgendwann eine 15l gesellt. Diese tauchte ich dann überwiegend und kam immer gut zurecht. Beide Flaschen habe ich mittlerweile verkauft und mir 2 Einzelflaschen 12l lang mit jeweils 300bar angeschafft. Auslöser war ein Tauchgang mit der 12l lang Flasche eines befreundeten Tauchers. Mir gefällt einfach die Unterwasserlage besser, durch die etwas andere Gewichtsverteilung. Davon ab, habe ich (zumindest theoretisch) nochmal ca. 600l mehr Luft auf dem Rücken als mit der 15l Flasche. Somit sind unter normalen Bedingungen ohne Zwischenfüllung auch mal 2 Tauchgänge mit nur einer Flasche möglich, falls mal keine Füllstation zur Hand ist.